Vielfach wird der gezielte Vermögensaufbau in der Literatur als “Weg in die finanzielle Unabhängigkeit” oder “Weg in die finanzielle Freiheit” bezeichnet. Es gibt sehr viele Bücher zu dem Thema, welche eigentlich immer die später in dieser Artikelserie beschriebenen Mechanismen beschreiben.
Der erste mir bekannte Vertreter der schreibenden Zunft, welcher sich des Themas gezielter Vermögensaufbau angenommen hat, ist der Amerikaner Clason (“Der reichste Mann von Babylon”). Das in Deutschland wohl bekannteste Buch zu dieser Thematik ist “Der Weg zur finanziellen Freiheit” von Bodo Schäfer. Im persönlich finde “Automatisch Millionär” von David Bach noch lesenswert.
Finanziell unabhängig ist man dann, wenn man nicht mehr darauf angewiesen ist, seine Lebenszeit mit Arbeiten im klassischen Sinn zu verbringen. Man kann sich im Wesentlichen mit denjenigen Sachen beschäftigen, welche einem wirklich wichtig sind. Wenn dies nach wie vor Arbeit ist, BITTESCHÖN! Aber es ist mit Sicherheit ein besseres Gefühl, dass man Arbeitet, weil man Arbeiten möchte und nicht, weil man Arbeiten muss.
Idealerweise hat man sich im Vorfeld sogenannte passive Einkommensquellen geschaffen, welche ein fortlaufendes Einkommen ohne nennenswerte Arbeitsaufwände generieren (z.B. Zins- und Dividendeneinkünfte, Mieteinnahmen, etc…).
Die ersten Schritte zur Erlangung dieses Ziels sind in praktisch jeder Literaturanleitung seit Clason gleich und ich persönlich habe das Gefühl, dass hier jeder von jedem abschreibt. Das heißt aber natürlich nicht, dass die aufgestellten Grundsätze oder besser Mechanismen zur Schaffung eines Vermögens falsch sind.
Zumindest die aufgezeigten Strategien im Umgang mit Einkommen und Vermögenswerten, welche einem zunächst ein finanzielles Sicherheitspolster verschaffen sollen, funktionieren nach meiner Ansicht und sollten von Jedermann befolgt oder zumindest ausprobiert werden.
Hierdurch kann auf einfache Art der perfekte finanzielle Sicherheitsschirm und sehr viel Lebensqualität erreicht werden.
In dieser Artikelserie werde ich die Grundprinzipien und Methoden des Vermögensaufbaus auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit beschreiben. Sie sollten sich selbst den Gefallen tun und diesen Weg ein Stück mitgehen und sich zunächst ein finanzielles Sicherheitspolster aufbauen (sofern sie dies noch nicht haben). Das ist wirklich ganz einfach und tut überhaupt nicht weh und Sie werden sehen, Ihre Lebensqualität wird sich direkt drastisch erhöhen… es schläft sich einfach besser…
Sie werden sehen, dass es im Grundsatz keine Rolle spielen wird, ob Sie verschuldet sind oder vielleicht schon über einige Geldmittel verfügen. Die Mechanismen und Automatismen zum Vermögensaufbau unterscheiden sich kaum.
(Ende Teil 1)
Hier(!) findet Ihr weitere Informationen zum Thema Vermögensaufbau.
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1 Comment
Oh je, rate mal, wer gerade einen neuen Vertrag bei Flexstrom abgeschlossen hat… Das Problem, das ich sehe: Die Billig-Anbieter wirken alle nicht besonders vertrauenserweckend und die Vertragsbedingungen bei fast allen wirklich günstigen Angeboten sind eher zweifelhaft. Ich war vor meinem letzten Umzug anderthalb Jahre bei Nuon – die waren okay, sind allerdings jetzt offenbar nicht mehr unter den günstigsten Anbietern in meinem Gebiet. Na ja, bin auf das Abenteuer gespannt, immerhin zahle ich nicht zu viel vorab (nur 3 Monate).
Im Zweifel bringt die Reduzierung des eigenen Stromverbrauchs deutlich mehr, als der Wechsel des Versorgers. Hinzu kommt, dass die Preisdifferenzen zwischen den einzelnen Versogern immer geringer werden, je geringer der tatsächliche Verbrauch ist. Zielsetzung bei der Versorgerwahl sollte sein, einen Versoger ohne festen verbrauchsunabhängigen Grundpreis zu finden. Dann zahlt man nämlich nur noch für den tatsächlichen Verbrauch und Energiesparen lohnt sich.
naja, dass wird schon passen. Immerhin gibt es den Laden ja auch schon ein paar Jahre. Aber ein Restrisiko bleibt…
Joa, ich denke das stimmt, aber das eine schließt das andere ja nicht aus. Ich hab mal geguckt und fand die Preisunterschiede eigentlich auch bei einem reduziertem Verbrauch noch beachtlich. Aber eine Reduzierung ist schon der Königsweg und auch noch gut für die Umwelt.
Gruß,
Arkad
Zum Thema Stromanbieter und Flexstrom stand im Finanztest was im Heft v. Jan. 2010, S. 44/45, und jetzt ein Leserbrief im Heft 08/2010, S. 7. Flexstrom erhöht offenbar oft kurz nach Vertragsbeginn die Preise.
Danke, Theodor – ich werde das in den Finanztest-Heften mal nachschlagen. Gerade heute hat Flexstrom erstmals Geld von meinem Konto abgebucht, am 1. August beginnt der Vertrag zu laufen. Mittlerweile ist mir schon etwas mulmig…